AGB

§ 1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für alle Verträge, Leistungen und Angebote zwischen DIEVION, Viktor Ditler (nachfolgend „Anbieter“) und seinen Auftraggebern (nachfolgend „Kunde“) über Design-, Entwicklungs-, Beratungs- und KI-Leistungen. Die Leistungen des Anbieters richten sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Abweichende Bedingungen des Kunden werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn der Anbieter ihnen ausdrücklich schriftlich zustimmt.

§ 2 Vertragspartner

Viktor Ditler / DIEVION
Bachstr. 55, 53757 Sankt Augustin
E-Mail: hallo@dievion.de

§ 3 Vertragsgegenstand & Leistungen

Gegenstand des Vertrags sind die im jeweiligen Angebot bzw. Auftrag konkret beschriebenen Leistungen. Maßgeblich für Art und Umfang der Leistungen ist die individuelle Leistungsbeschreibung. Der Anbieter erbringt seine Leistungen nach den anerkannten Regeln der Technik und mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns.

Soweit nicht ausdrücklich vereinbart, schuldet der Anbieter ein Tätigwerden (Dienstvertrag), nicht jedoch einen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg.

§ 4 Angebot & Vertragsschluss

Angebote des Anbieters sind freibleibend, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich gekennzeichnet sind. Ein Vertrag kommt durch schriftliche Auftragsbestätigung des Anbieters, durch beidseitige Unterzeichnung eines Angebots oder durch Aufnahme der Leistungserbringung zustande. Nebenabreden bedürfen der Textform.

§ 5 Mitwirkungspflichten des Kunden

Der Kunde stellt dem Anbieter alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Inhalte, Zugänge und Materialien rechtzeitig, vollständig und in geeigneter Form zur Verfügung. Der Kunde benennt mindestens einen zeichnungsberechtigten Ansprechpartner. Der Kunde versichert, dass er an überlassenen Materialien (Texte, Bilder, Logos, Daten) über die erforderlichen Rechte verfügt, und stellt den Anbieter insoweit von Ansprüchen Dritter frei.

Der Anbieter ist nicht verpflichtet, überlassene Inhalte auf inhaltliche Richtigkeit, Rechtmäßigkeit oder Verwertbarkeit zu prüfen. Erweisen sich überlassene Inhalte als unverwertbar oder verzögert sich die Leistung aus vom Kunden zu vertretenden Gründen, bleibt der Vergütungsanspruch für bereits erbrachte Leistungen unberührt.

§ 6 Vergütung & Zahlungsbedingungen

Die Vergütung richtet sich nach dem vereinbarten Angebot. Sofern nichts anderes vereinbart ist, gelten Preise zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer. Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zahlbar.

Bei Projekten kann der Anbieter Abschlagszahlungen verlangen, üblicherweise 50 % bei Auftragserteilung und der Rest bei Abnahme. Befindet sich der Kunde im Zahlungsverzug, ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe (gegenüber Unternehmern 9 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz) zu berechnen und laufende Arbeiten bis zum Zahlungseingang zurückzustellen.

Fremdkosten: Kosten für Leistungen und Materialien Dritter (z. B. Stockfotos, Bild-, Video- und Schriftlizenzen, Plugins, Druck, Hosting, Server- und Domainkosten) sind in der Vergütung nicht enthalten, sofern sie nicht ausdrücklich im Angebot aufgeführt sind, und werden gesondert berechnet.

Änderungen & Entwürfe: Die im Angebot vereinbarte Anzahl an Korrektur- bzw. Feedback-Runden ist inklusive. Darüber hinausgehende Änderungswünsche sowie nachträgliche Änderungen oder Erweiterungen des Leistungsumfangs werden nach Aufwand gesondert berechnet. Vom Anbieter erstellte Entwürfe sind auch dann zu vergüten, wenn der Kunde sie nicht annimmt.

§ 7 Termine, Fristen & Abnahme

Termine und Fristen sind nur verbindlich, wenn sie ausdrücklich als verbindlich vereinbart wurden. Verzögerungen aufgrund verspäteter Mitwirkung des Kunden oder höherer Gewalt verlängern Fristen entsprechend. Werkleistungen gelten als abgenommen, wenn der Kunde nicht innerhalb von 14 Tagen nach Bereitstellung wesentliche Mängel schriftlich rügt oder die Leistung produktiv einsetzt.

§ 8 Nutzungs- und Verwertungsrechte

An den vertragsgegenständlichen Arbeitsergebnissen räumt der Anbieter dem Kunden nach vollständiger Bezahlung die für den vereinbarten Zweck erforderlichen Nutzungsrechte ein. Bis zur vollständigen Bezahlung bleiben alle Rechte beim Anbieter. Eine Weiterübertragung oder Bearbeitung über den vereinbarten Zweck hinaus bedarf der gesonderten Vereinbarung.

Entwürfe und Vorschläge, die der Kunde nicht auswählt oder beauftragt, verbleiben beim Anbieter und dürfen vom Kunden nicht genutzt werden. An eingesetzten Werkzeugen, Bibliotheken, Konzepten und nicht kundenspezifischem Know-how behält der Anbieter sämtliche Rechte. Open-Source- und Drittanbieter-Komponenten unterliegen ihren jeweiligen Lizenzen.

§ 9 Gewährleistung

Der Anbieter gewährleistet, dass die Leistungen die vereinbarte Beschaffenheit aufweisen. Bei Mängeln hat der Anbieter das Recht zur Nacherfüllung. Schlägt die Nacherfüllung fehl, kann der Kunde im gesetzlichen Rahmen Minderung verlangen oder vom Vertrag zurücktreten. Offensichtliche Mängel sind unverzüglich, spätestens innerhalb der Abnahmefrist, schriftlich anzuzeigen.

Die Gewährleistungsfrist beträgt zwölf (12) Monate ab Abnahme, soweit gesetzlich zulässig. Geringfügige, technisch bedingte Abweichungen (z. B. in Farbdarstellung, Reproduktion oder browser-/geräteabhängiger Darstellung) stellen keinen Mangel dar.

§ 10 Haftung

Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht), und zwar begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.

Eine Haftung für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn oder Datenverlust ist im gesetzlich zulässigen Rahmen ausgeschlossen. Der Kunde ist für eine regelmäßige Datensicherung selbst verantwortlich. Für die rechtliche Zulässigkeit der vom Kunden bereitgestellten oder freigegebenen Inhalte übernimmt der Anbieter keine Haftung. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.

§ 11 Vertraulichkeit

Beide Parteien behandeln vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich und nutzen sie ausschließlich zur Vertragserfüllung. Diese Pflicht besteht auch nach Vertragsende fort.

§ 12 Höhere Gewalt

Ereignisse höherer Gewalt, die dem Anbieter die Leistung wesentlich erschweren oder unmöglich machen – insbesondere Naturkatastrophen, Pandemien, Streik, Ausfall von Kommunikationsnetzen oder Servern, Energieausfälle sowie behördliche Anordnungen –, entbinden den Anbieter für die Dauer der Störung von seinen Leistungspflichten. Vereinbarte Fristen verlängern sich entsprechend. Dauert das Ereignis länger als sechs (6) Wochen an, sind beide Parteien berechtigt, vom betroffenen Vertrag zurückzutreten; bereits erbrachte Leistungen sind zu vergüten.

§ 13 Einschaltung Dritter

Der Anbieter ist berechtigt, zur Erbringung seiner Leistungen Subunternehmer und Dritte (z. B. Freelancer, Agenturen, Dienstleister) hinzuzuziehen, ohne dass es einer gesonderten Zustimmung des Kunden bedarf. Die Verantwortung des Anbieters gegenüber dem Kunden bleibt hiervon unberührt.

§ 14 Laufzeit & Kündigung

Projektverträge enden mit vollständiger Leistungserbringung und Abnahme. Dauerschuldverhältnisse (z. B. Wartung, Betreuung) können mit einer Frist von 30 Tagen zum Monatsende gekündigt werden, sofern nichts anderes vereinbart ist. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Kündigungen bedürfen der Textform. Bei vorzeitiger Beendigung eines Projektvertrags durch den Kunden sind die bis dahin erbrachten Leistungen sowie angefallene Fremdkosten zu vergüten.

§ 15 Referenznennung

Der Anbieter ist berechtigt, die für den Kunden erbrachten Leistungen unter Nennung des Kundennamens und unter Verwendung von Arbeitsergebnissen als Referenz zu nennen und darzustellen, sofern der Kunde dem nicht aus berechtigtem Grund widerspricht.

§ 16 Datenschutz

Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten im Rahmen der geltenden Datenschutzgesetze. Einzelheiten zur Verarbeitung ergeben sich aus der Datenschutzerklärung. Soweit der Anbieter im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten verarbeitet, schließen die Parteien auf Anforderung einen gesonderten Vertrag zur Auftragsverarbeitung (AV-Vertrag) gemäß Art. 28 DSGVO.

§ 17 Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis Sankt Augustin. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzlich zulässige Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommt.

Stand: Juli 2026

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